Die Suppe war im Laufe der Geschichte zahlreichen kulturellen Wandlungen unterworfen: vom „Arme-Leute-Essen“ über das erste industriell hergestellte Nahrungsmittel bis zum Eintopfsonntag im Dritten Reich. Heute ist die Suppe vordergründig schneller Snack und Vorspeise mit gesundem Image. Doch schwingen die historischen Konnotationen nicht immer noch mit?
Weiterführende Literatur
Köstlin, Konrad: Der Eintopf der Deutschen. Das Zusammengekochte als Kultessen. In: Tübinger Beiträge zur Volkskultur (= Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts 69). Tübingen 1986, S. 220–241.
Ruf, Fritz (Hg.): Die sehr bekannte dienliche Löffelspeise, Mus, Brei und Suppe – kulturgeschichtlich betrachtet, Velbert–Neviges 1989.
Schindler, Margot: Exzeß und Askese – Kulturelle Aspekte eines scheinbaren Gegensatzes. In: Becker, Siegfried u.a. (Hg.): Volkskundliche Tableaus – eine Festschrift für Martin Scharfe, Münster u.a. 2001, S. 471–481.
Teuteberg, Hans-Jürgen: Die Rolle des Fleischextrakts für die Ernährungswissenschaften und den Aufstieg der Suppenindustrie. In: Pohl, Hans und Wilhelm Treue (Hg.): Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, Beiheft 70, Stuttgart 1990.
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